Umbau der Frodon

11 -Juni 1989

Frodon ist mittlerweile termingerecht und perfekt in der Werft von Piccaluga in Lisanza angekommen. Es wird allerdings noch viel Zeit vergehen, bis sie in dem von uns vorgestellten Glanz erstrahlen wird.

September 1989

Wir sind etwas gestresst durch den Anblick wie auch von dem vielen Rost der sich überall festgefressen hat. Frodon wurde endlich sandgestrahlt, sie sieht fürchterlich aus, auch innwendig alles voller Sand. Es ist kein Bleiben mehr in diesem einstmals so freundlichen Schiffskörper.


Winter 89/90

Es geht einfach nicht voran. Immer kommt etwas dazwischen, Nässe, Kälte, Schiffe einwassern, auswassern nur nicht die Fortsetzung der Arbeiten an unserem Schiff. Nach langem Rostklopfen und x-Büchsen von Amerlock solIte wir eigentlich den Stahlrumpf für die nächsten paar Jahre im Griff haben.

Frühling/Sommer 90

Endlich sehen wir kleine Ansätze wie unser Schiff sein wird. Nachdem Marco Vidoli die Frodon zu sich auf die Werft nach Castel Letto Ticino genommen hat wird der Salon eingebaut.

Schön wird er, aber für uns gehen die Arbeiten unheimlich langsam vonstatten, aber sei’s drum, viel leicht werden auch wir uns einmal an dieses "mañana" gewöhnen und dann wieder sehr schlecht auf Schweizer Arbeitsmoral zurückstellen können. Wir sind nun fast jedes Wochenende auf der Werft um die weiteren Arbeiten zu koordinieren, oftmals aber passierte gar nichts. Wir müssen von Zeit zu Zeit einfach Klartext sprechen und dann geht es wieder etwas weiter. Wir wollen jetzt nur, dass der Salon fertiggestellt wird, die Decke montiert und die Küche geschliffen und lackiert wird. Alles weitere werden wir dann selber erledigen zumal Christian ab Ende Oktober 90 nicht mehr arbeitet und somit, wenn der November schön und nicht zu kalt ist auf dem Schiff arbeiten wird. Heizung und Elektrik ist ja sein Beruf und für die weiteren Änderungen werden wir uns dann selber versuchen und es sicher auch zustande bringen.

November 1990

Wieder einmal nehme ich mein Tagebuch zur Hand um mir die vergangenen Monate, wenn nicht schon fast Jahre zu vergegenwärtigen in welchen wir sehnsüchtig auf den erhofften Absprung gewartet haben. Leider geht es aber oft nicht so wie man denkt.

Seit meinem letzten Eintrag sind wiederum fast 5 Monate vergangen, voll von vorhergesehenem. Christian litt ja schon seit Jahren an Migräne, doch haben wir dies schon fast als normal angesehen. Seit wir von unserem wunderschönen Weihnachten in New York zurück waren ging es ständig schlechter. Trotz intensiven Bemühungen seines Arztes besserte sich Christian’s Zustand nicht, im Gegenteil verschlechterte er sich zusehends. Im August kamen dann noch Sprach- und Sehstörungen hinzu, was uns veranlasste den Arzt zum Handeln zu bewegen. Eine Computertomographie wurde gemacht und meine schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Ein Tumor hinter dem linken Auge in der Grösse eines Pfirsichs (7 cm) hat sich seit ca. 10-20 Jahren ganz langsam vergrössert und die diversen Störungen nun aus Platzgründen hervorgerufen. Es ging dann alles ganz schnell - Dienstag Tomographie - Mittwoch Resultat und Einweisung Donnerstag Eintritt ins Universitätsspital Züri h - Freitag 24. August 1990, sein Geburtstag, 07.00 Uhr Operation bei Prof. Yashargil . Die 5-stündige Operation verlief hervorragend abgesehen von ein paar kleinen Zwischenfällen. Um 13.30 Uhr hat mich mein Schnügg schon klar erkannt mit seinem "hoi Nuschel". Von da an ging es ständig aufwärts und ich konnte endlich wieder einmal richtig durchatmen. Meine Angst war grausam, wie wird mein Wuschel nachher sein, wird er überhaupt sein. Das weiss man ja nie bei einer solchen Hirnoperation. Ich möchte sowas nie wieder erleben, totaler Wahnsinn. Nach nur einer Woche Spital Aufenthalt konnte Christian zwar noch etwas schwach aber glücklich entlassen werden. Wir haben uns sofort nach Ascona verholt, um uns mindestens 4 Wochen dort zu erholen. Mein Chef entliess mich mit der Bitte doch ab und zu reinzuschauen damit die Firma nicht völlig ausser Rand und Band geriet, Christian aber auf jeden Fall top priority hätte. Grossartig dieser Mann. Heute ist bei uns nun schon fast alles wieder beim Alten, nein eigentlich schlimmer. Herr Meier, Christians Nachfolger musste entlassen werden da sein Verhältnis weder mit den Angestellten noch mit den Kunden zufriedenstellend war. Nun geht es also wieder los, Christian noch nicht voll arbeitsfähig, hat seinen Stuhl wieder eingenommen um wiederum der Firma aus der Patsche zu helfen. Sei’s drum, im nächsten Jahr ist endgültig Schluss spätestens Ende Juli. Hoffentlich hilft es ein wenig wenn dieser Termin schriftlich festgehalten wird.

Unsere Frodon hat nun endlich ihren neuesten Sonntagsstaat erhalten und sieht prächtig aus, Rosso Ferrari, ganz heisse Farbe, vermutlich sieht man uns aus mindestes 5 sm Distanz. Das Innenleben hat auch fast seinen letzten Schliff bekommen und die neuesten Ideen werden nun vermutlich Ende Jahr ausgeführt. Frodon soll mit Freipass für ein Jahr in die Schweiz, vor Ascona verholt werden damit Christian im nächsten Jahr aber auf jeden Fal   vor Jul i 1991 seine letzten Arbeiten erledigen kann. Ich meinerseits bin für die Polsterei verantwortlich und freue mich jetzt schon auf die vielen Blumen auf den Kissen, ein völlige Flipp.

Januar 1991

Es sieht wieder einmal so aus, als wenn es wirklich funktionieren könnte. Der Werft haben wir zur Fertigstellung unserer Frodon ganz klare letzte Anweisungen gegeben und hoffen nun endgültig bis Ende Februar 1991 in die Schweiz reisen zu können. Herr Tresch vom Brissago Zollamt hat uns zugesichert die nötigen Formalitäten für eine Freipasseinfuhr zu erledigen. Vorgängig muss nun aber noch ein neues Costituto bewilligt werden. Auch hier nur freundliches Entgegenkommen. Alle nötigen Unterlagen per TNT Skypak nach Lavagna und innert 3 Tagen hatten wir ein neues Costituto gültig bis Februar 1992. Signor Taramasso ist wirklich ganz toll. Wenn 1991 so weitergeht schaffen wir unsere geplante Abreise im September ohne Probleme.

Ostern 1991

Wir können es immer noch nicht glauben, Frodon liegt sicher an der Boje von Marco, genau vor dem Ascolago in Ascona. Juhui wir haben es geschafft. Ich habe die Woche vor Ostern mit Hilfe von Ginseng Tröpfli super überstanden trotz viel Stress. Jeden Tag gings runter zur Werft um ja den gesetzten Termin beizubehalten. Am Mittwoch vor Ostern wars dann soweit Frodon konnte nach langer Zeit wieder einmal schwimmen, die erste Nacht allerdings aus Sicherheitsgründen noch in den Gurten aber sie schwimmt und wie. Sie ist traumhaft. Am Donnerstag gings dann wieder runter denn Christian war mehr als aufgeregt, da er die ganzen Vorbereitungen nicht persönlich miterleben konnte. Der Motor läuft und am Karfreitag gings dann los zusammen mit Peter Kammer, der extra nach Agno eingeflogen wurde, Peter Fennel und natürlich Christian zur Jungfernfahrt nach Ascona. Ich im Auto mit UKW, falls irgendetwas mit dem Motor schief laufen sollte. Am Zoll hatten wir wie geplant überhaupt keine Probleme und ich wurde unser Geld (SFR. 12616.-) blitzartig los . Gottseidank werden wir diese Summe im September wieder zurückerhalten. Herr Sala war begeistert von Schiff und Mannschaft und dem Enthusiasmus für die geplante Reise. Nach 4 1/2 Stunden Reise konnten wir unter lautem Glockengebimmel von Ingrid und vielen Jubelrufen unsere Frodon am Steg festmachen. Endlich ist sie zu Hause.

April 1991

Es gibt noch viel zu tun, packen wir' s an. Christian ist nun wirklich kaum mehr zu bremsen. Der Motor wurde in einem Tagwerk neu verkabelt. Aber auch ich leiste meinen Beitrag indem ich mich mit der Bohrmaschine in die Backskiste verzogen haben zum Rost schleifen. Aber es macht so viel Spass. Nachdem wir schon Besuch von Herrn Tagliabue hatten (Capo Seepolizei) und gemäss Telefongespräch mit Herrn Regazzi, mussten noch Nummern hergestellt werden, die absolut einmalig sind auf dem Lago Maggiore aber die Seepolizei wird Ihre helle Freude daran haben. Irgendwie wird unsere Frodon und Christian in die Asconeser Geschichte eingehen.

Genügend Gelächter gibt es trotz Arbeit aber immer. Mein schwarzer Tag war wirklich Anlass dazu. Am Morgen schon flog ich ins Cockpit, weit aufgerissene Augen und mein Zopf schaute nach oben. Dann nach Hause, dort bin ich dann noch glücklich halb ins Wasser reingerutscht bedingt durch mit Algen bewachsenen Treppenstufen. Wieder aufgerissene Augen und ein Zopf der himmelwärts flog. Da konnte sich Christian nicht mehr halten und hat sich halb totgelacht. Ich meinerseits habe mich blitzartig ins Bett verzogen, um weiteren Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. (Lachend)

So vergehen nun unsere Weekends im Fluge und auch während der Woche sind wir von Arbeit nicht verschont. Wir veranstalten einen Ausverkauf unserer Wohnung im grossen Stil. Mit Margrit habe ich wie vor langer Zeit wieder einmal um Mitternacht gezügelt und den kleinen/grossen Corsa bis zum Limit beladen. Aber es ist immer äusserst lustig und völlig flippig. Mein Schwesterlein wird mir fehlen. Nun sitzen wir noch auf einem Hocker und einem alten Stuhl aber im Notfall haben wir noch zwei Gartenstühle für den Besuch am Donnerstag. Die Wohnung ist auch auf Ende Mai 1991 gekündigt und wir hoffen sehr, dass die Familie Zulliger unsere Wohnung bekommt. Mein Gott jetzt nimmt aber unsere Abreise wirklich Formen an. Irgendwie schön und trotzdem ein etwas lausiges Gefühl. Christian hatte Glück und kann nun endgültig per Ende Mai 1991 aufhören, da die Firma verkauft wurde und somit die Nachfolge geregelt ist. Ich meinerseits bin offiziell noch bis Ende Mai 1991 in meinem schönen Büro und werde sehen ob eventuell im Juni noch Arbeit vorhanden ist.

Arbeit los, Wohnung los, Leinen los, wir segeln um die Welt ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

 

18. Juli 1991

Es ist allerdings eine lange Zeit her seit ich die Musse fand mein Tagebuch weiterzuschreiben. Seit April 1991 hat sich viel ereignet. Am 4. Juni 1991 konnten wir nach einer sehr anstrengenden Zeit unsere Wohnung abgeben und wurden irgendwie heimatlos, ein komisches und auch erleichterndes Gefühl. Unser Möbelverkauf lief auf vollen Touren und somit mussten wir den Lagerraum unserer Eltern nicht übermässig beanspruchen. Wir haben uns nicht nur einmal auf eine Kiste gesetzt, um uns zu fragen, wann und wo werden wir diese, unsere Raritäten und liebgewonnen Dinge das nächste Mal wieder auspacken. Aber auch das hätten wir nun geschafft und werden noch für eine kleine Weile Gäste bei Franz und Brigitte sein. Christian konnte definitiv im Juni seinen letzten Arbeitstag feiern und arbeitet nun Fulltime an der Frodon. Mein Einsatz im Büro wird noch etwas länger dauern da mein Chef vermutlich Platzangst bekommt in unserem Büro. Na ja, bis Ende Juli wirds nicht dauern, dann geht' s ab in den Süden. in der Zwischenzeit gabs noch viele Neuerungen. An einem schönen lauen Juniabend auf der Terrasse im La Pineta und ungefähr nach der dritten Flasche Wein (mit Peter Kammer zusammen) haben wir uns entschlossen ein drittes Crewmitglied mitzunehmen, sein Name ist Max und wurde am 1 Juni in Abwesenheit von Max Dietz, seinem Besitzer, geboren. Eine kleine süsse Katze wird uns begleiten und wir freuen uns schon sehr. Unannehmlichkeiten lassen bekanntlich nicht lange auf sich warten und da waren Sie, ein Loch im Schiffsrumpf, unter den Batterien war es durchgerostet. Christian musste also sofort nach Locarno zu Luigi Di Domenico in die Werft und in den Kran damit dieses Malheur mit einer neuen Stahl platte verschweisst werden konnte. Wir haben viel geflucht und Christian musste beim Schleifen viel Staub schlucken. In Gedanken haben wir unsere Frodon in dieser Zeit ein paar Mal verkauft. Doch auch diese Zeit ging Gottseidank vorbei. In der Zwischenzeit habe ich von Zürich aus den Transport organisiert, definitiv ist Départ am 16. September 1991, Montag ab Lisanza nach Lavagna. Am 24. August 1991 werden wir eine fröhliche Abschiedsparty feiern, zusammen mit Freunden und Familie. Was niemand weiss, am 23. August werden wir in Ascona heiraten und Marco und Ingrid Meier werden unsere Trauzeugen sein. Bis jetzt konnten wir dies geheim halten aber wie lange noch. Nun heute ist nun auch mein letzter Arbeitstag angebrochen und in mein Freudengefühl mischt sich leise etwas Traurigkeit. Jürg Pfenninger hat sich freundlicherweise bereit erklärt unseren Autopark an den Mann resp. Frau zu bringen und somit haben wir heute den kleinen BMW schon mal abgegeben. Mit meinen paar restlichen Habseligkeiten ging auch der Auszug aus Männedorf flott vonstatten. Nun bin auch ich "fast" Vogelfrei und es verbleibt mir nur noch bei einem Gläschen Champagner mich von Werner, Carmen, Monique und Daniel zu verabschieden. Ich werde unsere Crazy Crew vermissen, doch wer weiss, vielleicht gibts auch hier einmal ein Zurück. Es war trotz allem eine tolle und aufregende Zeit hier in Herrliberg. Heute Abend nun reise ich dorthin, wo mein Herz hingehört sowohl zu meinem Wuschel wie auch dem sonnigen Süden. Am Wochenende werden wir kurze Zwei Tages Ferien bei Sigi und Peter in Ripa Bella, Toskana verbringen, um ihr Gut zu besichtigen. Nächste Woche müssen wir noch Abholen der neuen Ankerkette in Lecco abholen, dann ein Bürotag für Christian in Herrliberg, kurze Stippvisite bei mir im Büro, um die Bankangelegenheit zu regeln sowie letzter Resttransport nach Basel zur Einlagerung in Mami’s Keller. Es wird uns also auf jeden Fall nicht langweilig. Ich habe es sogar geschafft, eine komfortable Frigokiste anfertigen zu lassen und sie wird sogar bis zum 31. Juli einbaufertig sein, wer sagt' s denn. Die Polster für Bett und Salon sind bei Tanner in Hittnau in Auftrag gegeben und hoffentlich auch bald fertig. Des Weiteren müssen Wuschel und Nuschel schnelIstmöglich entscheiden was für Stoffe und Farben in unserer guten Stube vorherrschen sollen. Die Stoffmuster sind gepackt und warten auf eine Entscheidung, da Peter diese noch bestellen muss. Jetzt müssen wir echt flott voranmachen damit der von uns gesetzte Termin eingehalten werden kann und wir unseren Gästen am 24. August 1991 keine Baustelle vorführen müssen. Es wäre echt beschämend nach so vielen Jahren. Margrit wo bleibt Deine Schrift? Mein Gott das dauert aber auch Jahre.


23. August 1991

Unser Hochzeitstag! Es ist alles soo aufregend. Hoffentlich werden es nicht zu viele Leute sein, die uns vor dem Standesamt in Ascona erwarten. Doch wie dem so ist, unsere Wünsche gingen diesmal nicht in Erfüllung. Franz und Brigitte und unsere Trauzeugen Marco und Ingrid Meier waren schon da, aber oh Schreck auch Willi Frei, und nicht allein, sein grosser Cadillac durfte wieder einmal spazieren fahren. In der Casa Serrodine im Gemeindesaal gaben wir uns das SI-Wort, wobei Christian verstanden haben will, dass Marco ihn fragte, ob er Durst habe und dies selbstredend mit SI beantwortet hätte. Seis’s drum, jetzt sind wir verheiratet und freuen uns. Willi konnte es nicht lassen auch noch Salut zu schiessen und somit war spätestens jetzt den vielen Leuten auf dem Platz und halb Ascona klar, dass wir geheiratet haben. Was soll’s wir haben uns an dieser Überraschung sehr gefreut. Anschliessend verholten wir inklusive Grosi ins Ristorante degli Angioli zu einem Champagner Aperitivo im kleinen Kreis. Gemächlich spazierten wir über die Piazza zurück zum Chinesen in der Via Borgo um zum vermutlich letzten Mal seine super Küche zu geniessen. Es war ein traumhafter wunderschöner Sommerabend und ich habe das Gefühl auch das Wetter und die Natur haben uns zu diesem grossen Tag gratuliert.


24. August 1991

Nicht nur Party auch Christians Geburtstag ist heute, es geht uns beiden supergut und wir werden, wie wir hoffen eine tolle Faire Well Party im Garten vom Hotel/Restaurant Ascolago in Ascona feiern, zusammen mit unseren Familien und Freunden. Mit 42 Personen und etlichen Kindern haben wir gerechnet. Das Wetter zeigt sich wiederum von seiner besten Seite und wir haben viel zu tun um unsere Frodon wie auch die Wiese beim Stammtisch aufs Schönste zu beflaggen. Um 18.00 kam unsere Zufallsbekanntschaft mit Mann, Frau und Steeldrums an und ging sofort in Stellung. Bei herrlichstem Steelband Karibiksound aus Bachenbülach und dem wunderschönen Spätnachmittag konnten sich viele gefühlsmässig in tropische Regionen versetzen. Es war herrlich all die fröhlichen Gesichter zu betrachten welche uns den Abschied aber nicht eben leichter machen werden. Die Dunkelheit senkt sich langsam auf eine gemütliche Abendgesellschaft bei einem hervorragenden Nachtessen das allseitig genossen wurde. Dem Merlot wurde freudig zugesprochen und die Stimmung ausserordentlich. Grosse Ansprache von Franz welcher wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen hat (ein begnadeter Redner) und zu später Stunde dann noch Florian (Bayer aus der Hotelküche) welcher uns zu Ehren seine Handorgel und Lederhosen zu Hause holte, um die Stimmung auf den Höhepunkt zu treiben. Mei woas hoaben wir gelacht. Florian war in Höchstform und es passte alles. Christian war zum Tanzen zu überreden und so war bald eine lustige Tanzrunde zu Florian’s Handorgelklängen auf der Fläche. Ein harmonisches tolle Fest ging spät nach Mitternacht seinem Ende entgegen, welches nicht zuletzt auch durch das hervorragende Essen, dem Einsatz des Service-Personals und guten Stimmung der Gäste ein voller Erfolg war.